Mitgliedertreffen

Einladung zu den Mitgliedertreffen

Jeden ersten Sonnabend im Monat (außer Sommermonate)
im Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin,
Unter den Linden 6, 10117 Berlin.
Gäste sind willkommen.



Es ist eine Zeit der Ungewissheit und großer Einschränkungen, auch für Angebote der wissenschaftlichen Weiterbildung. Dennoch bleibt die Hoffnung, bald einen Silberstreif am Horizont erkennen zu können für ein Comeback der Mitgliedertreffen.

Sobald es die Verhältnisse wieder zulassen, werden Mitgliedertreffen an der frischen Luft angeboten als attraktive Veranstaltungen zu spannenden Themen mit kompetenten Referentinnen und Referenten an besuchenswerten Orten. Die erforderlichen Informationen werden hier rechtzeitig eingestellt.

Nächste Termine:
Samstag den
05.06.2021
Wenn es die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie zulassen
Sonntag den
04.07.2021
Wenn es die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie zulassen
Samstag den
07.08.2021
Wenn es die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie zulassen
Dienstag den
07.09.2021
Wenn es die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie zulassen

Berichte von unseren Mitgliedertreffen

Mitgliedertreffen am 10.10.2020, Thema: Das Militärstädtchen 7 in Potsdam

Ein Rundgang durch das Militärstädtschen Nummer 7  in Potsdam


Als Deutschlandsitz der sowjetischen Militärspionageabwehr war es neben der Zentrale des sowjetischen Geheimdienstes KGB in Berlin-Karlshorst der wichtigste nachrichtendienstliche Vorposten an der Nahtstelle zu Westeuropa. Die ersten Gebäude im Areal beschlagnahmte die Militärspionageabwehr beim Einmarsch der Roten Armee im April 1945. Den Bewohnern der Häuser blieben in der Regel nur wenige Stunden, um ihre Wohnstätten zu räumen. Der Standort umfaßte auf 16 Hektar circa 100 Gebäude. Der Geheimdienst nutzte sie als Büros, Werkstätten und Lager sowie als Wohnraum für das Personals und deren Angehörige.

Am 5. Dezember 2008 wurde die Stiftung Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam gegründet, um an das im ehemaligen Gefängnis des sowjetischen Geheimdienstes in der Leistikowstraße 1 in Potsdam geschehene Unrecht und die Opfer zu erinnern. Das Haus wird als Gedenk- und Begegnungsstätte insbesondere für Zwecke der politischen Bildung und der Förderung des demokratischen Gemeinwesens genutzt. Hierzu gehören Führungen durch das historische Areal der Geheimdienststadt, auf denen erhaltene Spuren, bauliche Relikte und Gebäude, wie der ehemalige Deutschlandsitz der sowjetischen Militärspionageabwehr und das Wohnhaus der Geheimdienstchefs gezeigt werden. Eine ebenso inhaltsreiche wie auch überzeugende Führung von circa einer Stunde Dauer durch das Areal bereitete für die Teilnehmer das Thema bestens auf und führte zu vielen Nachfragen und Diskussionen.

Mitgliedertreffen am 7.03.2020, Thema: Das Jahr 1990 freilegen.

Buchvorstellung durch den Mitherausgeber und Autor Jan Wenzel.


Es war ein sehr anregendes Mitgliedertreffen, denn es erlaubte eine Zeitreise in das Jahr 1990.

Das Buch will Erfahrungen und Erlebnisse von vor 30 Jahren aubeben lassen. Dazu bedienen sich die Autoren aus unterschiedlichen Quellen: Archivmaterial wie Texte aus Runden Tischen, vielen Fotos und Geschichten. Anschaulich aufbereitet durch die für gute Lesbarkeit sorgende Gestaltung von Alexander Kluge, durch ausgewählte Werbeanzeigen aus dem Jahr, dem Hinweis auf Aufhebung des Telefonmonopols, der Freigabe des Internets und durch das literarische Zeugnis von Martin Gross lässt das Buch das Jahr 1990 wie in einem Kaleidoskop auferstehen. Es ist eine hervorragende Geschichtsquelle.

Für das Werk gab es 2019 den Deutschen Verlagspreis in Frankfurt/Main.

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