Mitgliedertreffen

Einladung zu den Mitgliedertreffen

Jeden ersten Sonnabend im Monat (außer Sommermonate)
im Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin,
Unter den Linden 6, 10117 Berlin.
Gäste sind willkommen.
Die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie lassen gegenwärtig keine Veranstaltungen in der HUB zu.



Die Zeit der Ungewissheiten sowie der Einschränkungen ist wieder da und lässt es nicht zu, Mitgliedertreffen anzubieten.

Wenn es die Verhältnisse wieder zulassen, stellen wir die erforderlichen Informationen hier rechtzeitig ein.

Nächste Termine:
Samstag den
22.01.2022
Mitgliederversammlung, Details folgen
Samstag den
05.03.2022
Ein märkischer Dichter

Berichte von unseren Mitgliedertreffen

Mitgliedertreffen am 3.07.2021, Thema: Naturschutzstation Hahneberg

In diesen Tagen erleben wir die ersten nachhaltigen Lockerungen bei den wegen der Corona-Pandemie erforderlichen Einschränkungen. Für uns bedeutete das, uns wieder zu einer Veranstaltung treffen zu können - selbstverständlich unter Beachtung der geltenden Regelungen.


Es gibt einen Welttag der Umwelt, in diesem Jahr war er am 5. Juni. In der Planung des Vorstands für dieses Jahr wollten wir diesem Thema entsprechen und unser Mitgliedertreffen am ersten Samstag im Monat Juni daran orientieren. Die noch bestehenden Einschränkungen standen dem entgegen, daher der Termin im Juli.

In der idyllischen Kulisse des Schafstalls - anfangs unter Protest der Schafe auf der Wiese nebenan - erhielten wir Erläuterungen durch die Projektleiterin Lucia Kühn zur Naturschutzstation, zu Ziel, Zweck und Finanzierung. Über Wildtiere in der Stadt gab es interessante Informationen von Stadtjäger Jochen Haberl. Gemeinsam mit beiden ging’s in der Natur des Hahnebergs auf die Suche nach unseren wilden Nachbarn. Ob Wildschwein, Waschbär, Dachs und Co, sie alle haben sich an das Leben der Großstadt angepasst und scheinen sich hier äußerst wohl zu fühlen, zu fressen gibt es reichlich. Während der 2‑stündigen Führung versuchten wir unsere wilden Nachbarn direkt zu beobachten, oder zumindest deren Spuren zu finden, denn auch diese verraten uns etwas über die Vorlieben und Gewohnheiten der Wildtiere. Wir erfuhren, wo sich Wildschweine tagsüber verstecken, wo Fuchs und Dachs wohnen, was auf dem Speiseplan von Rehen steht und wie wir uns am besten bei der Begegnung mit Wildtieren verhalten. Zum Abschied gab es Knäckebrot als Belohnung für die Rauwolligen Pommerschen Landschafe.

Mitgliedertreffen am 10.10.2020, Thema: Das Militärstädtchen 7 in Potsdam

Ein Rundgang durch das Militärstädtschen Nummer 7  in Potsdam


Als Deutschlandsitz der sowjetischen Militärspionageabwehr war es neben der Zentrale des sowjetischen Geheimdienstes KGB in Berlin-Karlshorst der wichtigste nachrichtendienstliche Vorposten an der Nahtstelle zu Westeuropa. Die ersten Gebäude im Areal beschlagnahmte die Militärspionageabwehr beim Einmarsch der Roten Armee im April 1945. Den Bewohnern der Häuser blieben in der Regel nur wenige Stunden, um ihre Wohnstätten zu räumen. Der Standort umfaßte auf 16 Hektar circa 100 Gebäude. Der Geheimdienst nutzte sie als Büros, Werkstätten und Lager sowie als Wohnraum für das Personals und deren Angehörige.

Am 5. Dezember 2008 wurde die Stiftung Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam gegründet, um an das im ehemaligen Gefängnis des sowjetischen Geheimdienstes in der Leistikowstraße 1 in Potsdam geschehene Unrecht und die Opfer zu erinnern. Das Haus wird als Gedenk- und Begegnungsstätte insbesondere für Zwecke der politischen Bildung und der Förderung des demokratischen Gemeinwesens genutzt. Hierzu gehören Führungen durch das historische Areal der Geheimdienststadt, auf denen erhaltene Spuren, bauliche Relikte und Gebäude, wie der ehemalige Deutschlandsitz der sowjetischen Militärspionageabwehr und das Wohnhaus der Geheimdienstchefs gezeigt werden. Eine ebenso inhaltsreiche wie auch überzeugende Führung von circa einer Stunde Dauer durch das Areal bereitete für die Teilnehmer das Thema bestens auf und führte zu vielen Nachfragen und Diskussionen.

Mitgliedertreffen am 7.03.2020, Thema: Das Jahr 1990 freilegen.

Buchvorstellung durch den Mitherausgeber und Autor Jan Wenzel.


Es war ein sehr anregendes Mitgliedertreffen, denn es erlaubte eine Zeitreise in das Jahr 1990.

Das Buch will Erfahrungen und Erlebnisse von vor 30 Jahren aubeben lassen. Dazu bedienen sich die Autoren aus unterschiedlichen Quellen: Archivmaterial wie Texte aus Runden Tischen, vielen Fotos und Geschichten. Anschaulich aufbereitet durch die für gute Lesbarkeit sorgende Gestaltung von Alexander Kluge, durch ausgewählte Werbeanzeigen aus dem Jahr, dem Hinweis auf Aufhebung des Telefonmonopols, der Freigabe des Internets und durch das literarische Zeugnis von Martin Gross lässt das Buch das Jahr 1990 wie in einem Kaleidoskop auferstehen. Es ist eine hervorragende Geschichtsquelle.

Für das Werk gab es 2019 den Deutschen Verlagspreis in Frankfurt/Main.

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