Mitgliedertreffen

Einladung zu den Mitgliedertreffen

Jeden ersten Sonnabend im Monat (außer Sommermonate)
im Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin,
Unter den Linden 6, 10117 Berlin.
Gäste sind willkommen.



Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder,

eines ist sicher: diese Tage, Wochen, Monate werden wir nie wieder vergessen. Und bisher haben wir uns wohl noch nie gegenseitig so regelmäßig bleiben Sie gesund gewünscht.

Von der Normalität unseres Vereinslebens sind wir weit entfernt. Mit einem Mitgliedertreffen am 10. Oktober im Militärstädtchen Nummer 7 in Potsdam hatten wir vor sechs Wochen einen Anlauf für Veranstaltungen in Zeiten von Corona unternommen; erfreulich war die Teilnahme und die Resonanz sehr positiv. Leider können wir die Reihe nicht wie geplant fortsetzen: Das schon vorbereitete nächste Treffen am 7. November mussten wir nach dem Grundsatz Kontakte verringern heißt Infektionen verhindern absagen. Und nun haben wir im Vorstand entschieden, keine weiteren Vorbereitungen für ein Mitgliedertreffen am 5. Dezember zu verfolgen. Denn wir alle können hören, lesen und sehen, mit einem Ende der Corona-bedingten Einschränkungen sei so bald nicht zu rechnen. Allerdings sind wir von den von uns gewählten Themen so überzeugt, dass wir zu gegebener Zeit die Vorbereitungen wieder aufnehmen werden.

Unsere Mitgliederversammlung hatten wir für Samstag, den 23. Januar 2021 geplant (da in Berlin vom 1. bis 6. Februar 2021 Schulferien sein werden, hatten wir bewusst nicht den 30. Januar vorgesehen). Doch keiner kann heute sagen, ob ein Präsenz-Treffen auf Grund der Corona-Situation dann möglich sein wird und welche Lockerungen oder Beschränkungen den Rahmen dafür bilden werden. Wer in unsere Vereinssatzung schaut, wird in § 7 (1) den Hinweis finden, die Mitgliederversammlung sei spätestens bis zum 30. Juni durchzuführen - na, das sollte doch gelingen!

Und noch eine Anregung: besuchen Sie doch dann und wann unsere Website. Dort finden sich von Zeit zu Zeit aktuelle Hinweise, auch zu Angeboten der wissenschaftlichen Weiterbildung in der digitalen Welt. Erbauliches können Sie dort ebenfalls entdecken - so läßt Traugott Klose erneut Palmström zu Wort kommen, diesmal zur zweiten Welle der Pandemie.

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen eine gesunde, besinnliche und aufbauende Adventszeit und grüße Sie herzlich

Ferdinand Nowak


Nächste Termine:
Samstag den
23.01.2021
Schreiben vom 20.11.2020 an unsere Mitglieder

Berichte von unseren Mitgliedertreffen

Mitgliedertreffen am 10.10.2020, Thema: Das Militärstädtchen 7 in Potsdam

Ein Rundgang durch das Militärstädtschen Nummer 7  in Potsdam


Als Deutschlandsitz der sowjetischen Militärspionageabwehr war es neben der Zentrale des sowjetischen Geheimdienstes KGB in Berlin-Karlshorst der wichtigste nachrichtendienstliche Vorposten an der Nahtstelle zu Westeuropa. Die ersten Gebäude im Areal beschlagnahmte die Militärspionageabwehr beim Einmarsch der Roten Armee im April 1945. Den Bewohnern der Häuser blieben in der Regel nur wenige Stunden, um ihre Wohnstätten zu räumen. Der Standort umfaßte auf 16 Hektar circa 100 Gebäude. Der Geheimdienst nutzte sie als Büros, Werkstätten und Lager sowie als Wohnraum für das Personals und deren Angehörige.

Am 5. Dezember 2008 wurde die Stiftung Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam gegründet, um an das im ehemaligen Gefängnis des sowjetischen Geheimdienstes in der Leistikowstraße 1 in Potsdam geschehene Unrecht und die Opfer zu erinnern. Das Haus wird als Gedenk- und Begegnungsstätte insbesondere für Zwecke der politischen Bildung und der Förderung des demokratischen Gemeinwesens genutzt. Hierzu gehören Führungen durch das historische Areal der Geheimdienststadt, auf denen erhaltene Spuren, bauliche Relikte und Gebäude, wie der ehemalige Deutschlandsitz der sowjetischen Militärspionageabwehr und das Wohnhaus der Geheimdienstchefs gezeigt werden. Eine ebenso inhaltsreiche wie auch überzeugende Führung von circa einer Stunde Dauer durch das Areal bereitete für die Teilnehmer das Thema bestens auf und führte zu vielen Nachfragen und Diskussionen.

Mitgliedertreffen am 7.03.2020, Thema: Das Jahr 1990 freilegen.

Buchvorstellung durch den Mitherausgeber und Autor Jan Wenzel.


Es war ein sehr anregendes Mitgliedertreffen, denn es erlaubte eine Zeitreise in das Jahr 1990.

Das Buch will Erfahrungen und Erlebnisse von vor 30 Jahren aubeben lassen. Dazu bedienen sich die Autoren aus unterschiedlichen Quellen: Archivmaterial wie Texte aus Runden Tischen, vielen Fotos und Geschichten. Anschaulich aufbereitet durch die für gute Lesbarkeit sorgende Gestaltung von Alexander Kluge, durch ausgewählte Werbeanzeigen aus dem Jahr, dem Hinweis auf Aufhebung des Telefonmonopols, der Freigabe des Internets und durch das literarische Zeugnis von Martin Gross lässt das Buch das Jahr 1990 wie in einem Kaleidoskop auferstehen. Es ist eine hervorragende Geschichtsquelle.

Für das Werk gab es 2019 den Deutschen Verlagspreis in Frankfurt/Main.

Mitgliedschaft

Werden Sie Mitglied in der BERLINER AKADEMIE.

Jetzt anmelden